Monthly Archives: November 2019

Schächten in Deutschland verbieten

Im August 2019 hat die CDU-Fraktion im Landtag von Niedersachsen ein Schächtverbot gefordert. Dagegen schweigt sich die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz zu diesem Thema systematisch seit dem Einzug im Jahr 2016 aus.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch das Schächten nicht unerwähnt lassen, was für mich ebenfalls unter Tierquälerei fällt. Auch wenn dieses regelmäßig mit dem Totschlagargument der „Religionsfreiheit“ gebetsmühlenartig begründet wird, sollten wir im 21. Jahrhundert ein klares Zeichen setzen. Denn die Tiere erleiden hierbei, also beim Schächten, nachweislich bis zum vollständigen Ausbluten starke und vor Allem auch vermeidbare Schmerzen.

Hier darf nicht weiter eine Jahrtausende alte Tradition unterstützt werden, die nur aufgrund damaliger mangelnder Kühl- und Hygienemöglichkeiten getroffen wurde. Und somit nichts mehr mit den heutigen und hiesigen Bedingungen zu tun hat.

Bublies-Leifert (MdL): Abwahl von Joachim Paul als Ausschussvorsitzender war leider notwendig!

Mainz – Die fraktionslose Landtagsabgeordnete Gabriele Bublies-Leifert zeigt sich besorgt über die Abwahl Joachim Pauls, hält diesen Schritt jedoch aufgrund der derzeitigen erdrückenden Indizien zu einer mutmaßlich früheren Tätigkeit als Autor einer NPD-nahen Zeitschrift vorerst für zwingend notwendig.

„Mein Abgeordnetenkollege Joachim Paul geht hier offensichtlich, wegen eines Fehlers aus der Vergangenheit, den man beizeiten mit ehrlicher Aufarbeitung hätte sicherlich in Grenzen halten können, lieber kurz vor einem richtungsweisenden Landesparteitag mit wehenden Fahnen unter und verursacht damit für die Landes- sowie Bundes-AfD einen maximalen Schaden.“

Joachim Paul sowie die Mitglieder des Landes- und Fraktionsvorstandes haben, so die Landtagsabgeordnete weiter, dem Ansehen der AfD mit einer fehlenden Selbstreflektion massiv geschadet. „Zudem wurden hier der Landtagspräsident, der Medienausschuss sowie der gesamte Landtag zu einem bisher einmaligen Schritt in unserer über 73jährigen Landesgeschichte von Uwe Junge, Joachim Paul und Jan Bollinger (alle AfD) genötigt. Dieses Vorgehen ist höchst inakzeptabel!“
Diesbezüglich wird sich Gabriele Bublies-Leifert nun an den Bundesvorstand der AfD wenden:

„Hier schaden vermeintlich bürgerliche Mitglieder unserer Partei, weil sie offenbar unfähig sind, sich deutlich von einem rechtsradikalen Narrensaum zu distanzieren. Sei es bei den Schriften um Joachim Paul oder auch dem verkrampften Festhalten an einem ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden als Sicherheitsfachmann und Detektiv der Landespartei für Parteitage und zahlreiche AfD-Veranstaltungen. Hier muss der Bundesvorstand endlich eingreifen! Ich fordere daher auch Uwe Junge auf, dass er aufgrund seines parteischädlichen Verhaltens sowie zum Wohle unserer Bundespartei auf jegliche Kandidaturen zum Landes- und Bundesvorstand verzichtet.“

Höcke statt Junge!

Aufgrund der jüngsten Entwicklung im Landesverband der AfD Rheinland-Pfalz ist für mich klar, dass Björn Höcke anstelle von Uwe Junge in den Bundesvorstand unserer AfD gehört. Wer es nicht schafft, sich gegenüber Joachim Paul MdL trotz massiver Beweise zu distanzieren, gleichzeitig verkrampft am langjährigen und zweifachen ehemaligen NPD-Mitglied Christian Weiland als Sicherheitsmann („Uneingeschränktes Vertrauen!) festhält und ihn sich sogar als „AfD Supporter“ bezeichnen lässt, gleichzeitig aber verdiente Mitglieder, wie Jens AhnemüllerChristiane Christen, mich sowie zahlreiche weitere verdiente Mitglieder als „rechten Narrensaum“ diskreditiert, schadet der Entwicklung unserer Partei hin zu einer neuen bürgerlich-konservativen und patriotischen Volkspartei.