Bublies-Leifert (MdL): Abwahl von Joachim Paul als Ausschussvorsitzender war leider notwendig!

Mainz – Die fraktionslose Landtagsabgeordnete Gabriele Bublies-Leifert zeigt sich besorgt über die Abwahl Joachim Pauls, hält diesen Schritt jedoch aufgrund der derzeitigen erdrückenden Indizien zu einer mutmaßlich früheren Tätigkeit als Autor einer NPD-nahen Zeitschrift vorerst für zwingend notwendig.

„Mein Abgeordnetenkollege Joachim Paul geht hier offensichtlich, wegen eines Fehlers aus der Vergangenheit, den man beizeiten mit ehrlicher Aufarbeitung hätte sicherlich in Grenzen halten können, lieber kurz vor einem richtungsweisenden Landesparteitag mit wehenden Fahnen unter und verursacht damit für die Landes- sowie Bundes-AfD einen maximalen Schaden.“

Joachim Paul sowie die Mitglieder des Landes- und Fraktionsvorstandes haben, so die Landtagsabgeordnete weiter, dem Ansehen der AfD mit einer fehlenden Selbstreflektion massiv geschadet. „Zudem wurden hier der Landtagspräsident, der Medienausschuss sowie der gesamte Landtag zu einem bisher einmaligen Schritt in unserer über 73jährigen Landesgeschichte von Uwe Junge, Joachim Paul und Jan Bollinger (alle AfD) genötigt. Dieses Vorgehen ist höchst inakzeptabel!“
Diesbezüglich wird sich Gabriele Bublies-Leifert nun an den Bundesvorstand der AfD wenden:

„Hier schaden vermeintlich bürgerliche Mitglieder unserer Partei, weil sie offenbar unfähig sind, sich deutlich von einem rechtsradikalen Narrensaum zu distanzieren. Sei es bei den Schriften um Joachim Paul oder auch dem verkrampften Festhalten an einem ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden als Sicherheitsfachmann und Detektiv der Landespartei für Parteitage und zahlreiche AfD-Veranstaltungen. Hier muss der Bundesvorstand endlich eingreifen! Ich fordere daher auch Uwe Junge auf, dass er aufgrund seines parteischädlichen Verhaltens sowie zum Wohle unserer Bundespartei auf jegliche Kandidaturen zum Landes- und Bundesvorstand verzichtet.“

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